Die bedachte Fotografie

schweiz-0011-500x387Die bedachte Fotografie

oder meine ‚Neue‘, die Zensa Bronica ETRSI

von Helge Lindau

Die Ankunft
Ich schließe meinen Briefkasten auf. Neben einigen Briefen fällt mir auch ein Abholschein der ‚GLS‘ entgegen. „Das war klar!“, murmele ich. Fast eine ganze Woche war ich brav zu Hause gewesen und habe auf die Ankunft meiner ‚Neuen‘ gewartet. Nun war ich gerade für zwei Tage in Leipzig und dann kommt die Kamera an. Jetzt werde ich mich auf mein Fahrrad schwingen müssen, um zu dem fünf Kilometer entfernten Laden zu fahren, der die Pakete der GLS ausgibt.

Der Laden entpuppt sich als ein Strickwarengeschäft. Neben tausenden Sorten von Wollknäueln, gestrickten Mützen und Handschuhen, Stickanleitungen und Nähkästen sind in einer Ecke des Ladens auch Pakete auf einen Haufen gestapelt. Im Augenwinkel mein Fahrrad beobachtend, das ich draußen vor dem Laden unabgeschlossen abgestellt habe, übergebe ich einer mit osteuropäischem Akzent sprechenden Frau meinen Abholschein.
„Die Personalausweis bitte“, spricht mich die Angestellte des Ladens an. Ich krame aus der Innentasche meines Mantels meine Brieftasche hervor und gebe ihr meinen Ausweis. Nun beginnt sie in einem Stapel von Paketen zu suchen, die eher Mikrowellen oder andere größere Geräte als meine Kamera beherbergen.

„Es wird wohl eher ein kleineres Paket sein“, sage ich ihr, um ihr damit die Suche zu erleichtern.
„Ach kleiner?“, gibt sie zurück, „dann kann es eigentlich nur hier sein.“ Wobei sie sich einer Ablage zuwendet, auf der tatsächlich Päckchen stehen, die der von mir erwarteten Paketgröße entsprechen.
„Ja, für Lindau, nicht wahr?“
„Genau!“, sage ich, „genau der Name, der auch auf dem Ausweis steht, den sie immer noch in ihrer Hand halten.“ Dabei lächele ich verschmitzt.

Nach etwa einer Viertelstunde bin ich wieder an meinem Haus. Einige rote Ampeln mussten die Schmach über sich ergehen lassen, von mir ignoriert zu werden, doch heute habe ich noch ein volles Programm. Es gilt, die Kamera auszuprobieren. Eine Zenza Bronica etrsi, die ich vor etwa zehn Tagen bei einem Händler in London bestellt habe; die dann – nomen est omen – bei der ‚Royal Mail‘ in England aufgegeben wurde, um in Deutschland an die GSL übergeben zu werden. Doch zum Ausprobieren habe ich nur noch den heutigen Tag, da ich morgen früh schon wieder nach Zürich fliegen muss. Jetzt ist es angesagt, den Tag so einzuteilen, dass alles perfekt zusammenpasst. Das heißt die Kamera begutachten, einen Film mit dieser zu belichten, den Film dann zur Entwicklung zu bringen und sich dann über das Ergebnis zu freuen – oder gegebenenfalls auch zu ärgern.
Dazu kommt noch das Problem des Mittagessens. Problem? Kein Problem! Ich werde, bevor ich die ersten Aufnahmen mache, zu meinem Lieblings-Imbiss-Chinesen gehen. Schnell und lecker.

Ich schließe die Tür zu meiner Wohnung auf. Der Leipzig-Rucksack fliegt in die Ecke. Der Rucksack für die Schweiz ist schon für die morgige Reise vorbereitet. Organisation ist das halbe Leben.
Das Paket mit der Bronica lege ich vorsichtig auf den Küchentisch ab und suche im Messerblock das geeignete Werkzeug, um das Paket zu öffnen.

‚Tadelos verpackt‘, denke ich mir, indem ich mich daranmache, die Klebestreifen auf dem Karton aufzuschneiden.
Wenige Minuten später halte ich die Bronica Etrsi in meinen Händen. Sie sieht fast genauso aus wie auf der Homepage des Engländers beschrieben. Hier und da ein paar Kratzer im Lack. Das Objektiv ist klar und sauber. Alle Funktionen scheinen einwandfrei zu laufen. Lediglich am Filterrand des Objektives stelle ich eine empfindliche Delle fest, die wohl für alle Zeit verhindern wird, dass sich hier jemals wieder eine Gegenlichtblende oder ein Filter aufschrauben lassen wird. Doch damit kann ich leben. Ich wollte keine schöne Kamera, sondern eine Kamera, mit der ich Licht jagen kann. Jetzt muss nur das Filmmagazin richtig dicht sein, dann wäre ich schon zufrieden. Für den Preis von 210 Pfund Sterling kann man nicht mehr verlangen. Ich suche eine geeignete Plastiktüte, um die Kamera vor dem leichten Nieselregen, der gerade fällt, zu schützen. Sinnigerweise fällt mir eine Tüte von ‚Baby Walz‘ in die Hände.
Na toll: Mein neues Baby trägt den eigenartigen Namen „ETRSI“.

Kurze Zeit später öffne ich das große schmiedeeiserne Tor vom Friedhof Engesohde und gehe einen gepflasterten Weg, in die Richtung, in der ich das Zentrum des Friedhofes weiß. Ich genieße die Ruhe, die hier herrscht. Eine gewisse Feierlichkeit, gemischt mit einem Hauch von Ehrfurcht spüre ich.
Doch in erster Linie empfinde ich die Gier, endlich auf den Auslöser der Kamera zu drücken, um das erste Negativ zu belichten, derweil in meinem Magen die chinesischen Bratnudeln mit Hühnerfleisch und Gemüse grummeln (auf der Speisekarte, Gericht 21 – scharf).

Ich frage mich, wieso ich, als die ersten Digitalkameras auf den Markt kamen, aufgehört habe, analog zu fotografieren. Ich hatte schon fast vergessen, dass es noch so etwas wie analoge Fotografie gibt. Aber in meinem Unterbewusstsein habe ich wohl weiter digital analog fotografiert, denn ich war immer darauf bedacht, mehr Qualität als Quantität sichten zu müssen. Eine Speicherkarte, die größer als ein Gigabyte ist, kommt mir nie in die Kamera. ‚Auf Tasche‘ liegt dann immer noch eine gleich große Karte, aber dann ist Schluss.

Jetzt stehe ich hinter einem Grabmal, dessen Einfachheit mir gefällt. Als rückwärtiges Fenster zu dieser Gruft dient eine Lichtöffnung in Form eines Kreuzes. Wäre es Sommer, so würde die Hälfte der Wand von Efeu bedeckt sein. Doch jetzt im Winter sind nur noch die Ranken zu sehen, die sich wie Arterien über die Mauer ziehen.
Ich hole mein iPhone aus meiner Manteltasche und öffne die App ‚Photometer‘, einem Belichtungsmesser. Dieses Programm habe ich mir auf mein Handy geladen, als ich die ‚Etrsi‘ bestellte; verglich dann die angezeigten Belichtungswerte mit meinen digitalen Kameras, und war erstaunt, als die Messwerte fast genau übereinstimmten.

Ein Stativ habe ich nicht dabei. Der Himmel ist wolkenverhangen und es nieselt. Ich versuche, ein Dreißigstelsekunde mit einer 2,8-Blende zu halten.

Das erste Bild ist im Kasten.

Nach etwa zwei Stunden habe ich den Film mit fünfzehn Aufnahmen belichtet. Jetzt noch schnell den Film zum Entwickeln geben. Wenn der Film um sechzehn Uhr im Labor abgegeben wird, so wird er noch innerhalb einer Stunde entwickelt. Ich bin gerade noch pünktlich, gebe den Film zum Entwickeln und verbringe die Wartezeit in einer Kneipe, die sich in der Nähe vom Labor befindet. Beim Biertrinken schaue ich ständig auf meine Uhr. Die Zeit will einfach nicht vergehen.

Der Film ist zehn Minuten vor der Zeit entwickelt wurden.
Den Negativscanner habe ich in weiser Voraussicht schon vor einigen Tagen entstaubt. Ich scanne die Negative mit 3600 dpi und warte geduldig die 7 Minuten, die der Scanvorgang für ein Negativ braucht. Auf meinem iMac baut sich das erste Bild auf:

Besser geworden, als ich dachte. Nun richte ich das zweite Negativ aus, in der Hoffnung, auch hier ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.

Jetzt noch schnell ein Negativ von der neuen Nord LB eingescannt, und wenn das auch akzeptabel wird, so kann ich morgen ruhigen Gewissens die Kamera mit nach Luzern nehmen. Schließlich wiegt die Zenza Bronica doch einiges und ich werde nur mit einem kleinen Rucksack, also mit Handgepäck reisen.
Der Scan ist fertig und auch dieses Bild baut sich auf dem Monitor auf.

Luzern
Für meine Verhältnisse bin ich schon in aller Frühe – um 7,30 Uhr – aufgestanden. Eingecheckt habe ich schon gestern Abend via Internet.

Nun stehe ich in einer kurzen Schlange vor dem Sicherheitscheck. Es folgt die übliche Prozedur. Gürtel abnehmen – wegen der Metallschnalle. Mein MacBook aus der Schutzhülle kramen, um es in die bereitstehende Kiste zu legen – dann noch meine Bronica aus der ‚Baby Walz‘-Tüte nehmen und sie neben das MacBook legen.
‚Ein ungleiches Paar‘, denke ich, als ich die beiden Geräte so nebeneinander in der Kiste liegen sehe.
Ich werde durch den Metallscanner gewinkt. Alles klar. Meine erste Kiste, mit Mantel und Gürtel, kommt mir auf dem Rollenlauf entgegen geschlittert. Als ich den Gürtel wieder in meine Hose fädele, merke ich, dass die zweite Kiste noch immer im Röntgengerät ist. Der Sicherheitsbeamte, der vor dem Röntgengerät sitzt, starrt auf seinen Monitor und winkt einen anderen Kollegen zu sich. Von der Seite erkenne ich meine Bronica auf dem Monitor. Dann wird auch die zweite Kiste aus dem Schlund des Röntgengerätes ausgespuckt.

Der zum Monitor gerufene Beamte hält die Kiste fest, schaut sich um und scheint mich als den einzig möglichen Eigentümer der ‚antiken‘ Kamera ausgemacht zu haben.

„Ist das ihre Kamera?“, fragt er bestimmt. Ich nicke.
„Ich muss sie bitten, sich noch einen Augenblick zu gedulden. Wir müssen das Gerät überprüfen.“
Kurz darauf kommt eine ebenfalls uniformierte Beamtin und nimmt Proben von der Kameraoberfläche, indem sie mit einem rauen Stück Stoff über verschiedene Stellen der Kamera wischt.

„Finde ich ja toll, dass sie meine Kamera putzen“, kann ich mir nicht verkneifen zu sagen. Doch solche Späße quittiert sie mit einem kalten Lächeln, das mir verrät, dass sie diese Bemerkung wohl nicht zum ersten Mal in ihrem Leben hört. Mit diesem Lächeln verschwindet sie hinter einer Tür. Die Kamera wird derweil von einer anderen Beamtin bewacht. Einige Minuten später öffnet sie Tür wieder und nickt der Kamerawächterin zu, worauf diese mir die Plastikkiste über das Rollenlaufband zuschiebt und sich für die Wartezeit entschuldigt.

Ich packe das MacBook zurück in die Hülle und die Bronica zurück in die Baby-Walz-Plastiktüte.
Neben dem Gate ist ein Buffet. Ich kaufe mir ein Croissant und einen Espresso als Frühstücksersatz. Das Croissant essend schaue ich raus auf das Vorfeld des Flughafens von Hannover. Die Sonne steht niedrig und malt riesige Schatten von Flugzeugen auf den Asphalt.

Ich versinke in Gedanken an die Ausstellung, die in Luzern – oder besser auf einem mittelalterlichen Schloss in der Nähe von Luzern – stattfinden soll. Die Ausstellung trägt den Namen „Der Tarock und die Wahrsagekünste der Zigeuner“. Die Schweizer können mit dem Namen ‚Roma‘, wie dieses Volk heißt, nicht viel anfangen. In der Broschüre zur Ausstellung werden die Zigeuner dann aber als Roma bezeichnet. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Roma in Osteuropa und wurde daher vom Kurator der Ausstellung /Kurt Lussi/ gebeten, einige meiner Romafotografien auszustellen. Außerdem soll auch einer meiner Dokumentarfilme – in diesem Fall der Film ‚Kasan‘ – zur Vernissage und folgend zu den Öffnungszeiten gezeigt werden. Zudem soll ich noch einiges über meine Arbeit als ‚Sozialfotograf‘ und Filmer erzählen. Die Reise verspricht, ein angenehmer Kurzausflug zu werden.

Drei Stunden später sitze ich in einem Auto auf dem Weg zum Schloss Wyher. Kurt Lussi lenkt den Wagen durch die Altstadt von Luzern. Begeistert erzählt er mir, dass die Ausstellung jetzt fertig eingerichtet sei und dass er schon gespannt auf meine Meinung ist.

Nach etwa einer halben Stunde parkt er den Mercedes auf einem geschotterten Parkplatz vor dem Schloss. Die Fahrt hierher führte durch bergiges Gelände und führte uns durch gemütliche Dörfer. Die großen Massive der Alpen könnte man von hieraus zwar fast mit den Händen greifen, doch sind sie schon seit Tagen in dichte Wolken gehüllt. Die Fernsicht beträgt vielleicht einen Kilometer.
Das Schloss, vor dem wir jetzt stehen, gleicht eher einer guterhaltenen Wehrburg mit Bergfried aus den Zeiten, als sich die erste Eidgenossenschaft gründete. Doch wie mir mein Begleiter schnell erklären sollte, wurde es erst im 16. Jahrhundert gebaut und diente lediglich als Lustschloss.
Während er sich daran macht, den Wagen abzuschließen und das Tor zum Schloss zu öffnen, hole ich meine Kamera aus der Tüte und suchte nach einem interessanten Motiv. Natürlich konnte ich kein Stativ in meinem Flugzeughandgepäck unterbringen. Die Chance, nach einem Entdecken des Stativs gleich nach Guantanamo geflogen zu werden, war relativ hoch. Also halte ich auch jetzt die Kamera – trotz der widrigen Lichtverhältnisse – frei in der Hand.

Kurt Lussi kommt vom Tor zurück und schaut mit großen Augen auf meine Kamera.

„Ja, was ist das denn für eine Kamera? So etwas habe ich ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.“ Doch dann schließt er gleich darauf die Frage an, die wohl jeder Analogfotograf ständig zu hören bekommt:
„Kriegt man dafür überhaupt noch Filme?“

Ruhig antworte ich ihm, dass die Filmtechniken sich seit seitdem sogar noch verfeinert haben. Auch dass man wichtige Daten und Bilder nicht nur digital speichert, sondern auch auf Filmen sichert. Sei es die Industrie oder der Staat. Alle benutzen Filme. Kein Medium ist so sicher wie der Film. Von daher wird es den Film wohl noch eine Zeit geben, und das freut natürlich auch die Fotografen.
Während ich rede, suche ich mir ein weiteres Motiv.

Zwei Nächte nach meiner Ankunft am Schloss Wyher sitze ich nun in einem Interregio von Luzern nach Zürich. Abends wird mein Flieger zurück nach Hannover gehen. Ich habe etwas Kopfschmerzen, denn die Party nach der Vernissage wurde mit guten Weinen gefeiert. Wir waren im Rittersaal des Schlosses und unterhielten uns hervorragend. Im Saal wurde ein riesiger Kamin angefeuert. Draußen schneite es. Die guten Weine im Schloss verursachen nicht mein Kopfweh. Doch nachdem wir das Feuer im Kamin löschten und zurück in das Dorf Ruswil fuhren, wollten wir noch ein Bier in dem Gasthaus nehmen, in dem ich ein Zimmer hatte. Es blieb nicht nur bei einem Bier.

Am Tag der Vernissage hatte ich ein paar Stunden, in denen ich durch mein gastfreundschaftliches Dorf gegangen bin. Im Zentrum steht eine barocke Kirche von der Art, wie es viele in ganz Europa gibt. Die Unterschiede erkennt man höchstens im Detail. Doch als ich diese Kirche betrat, haben mich weniger die Bilder und Skulpturen begeistert, sondern eher die Atmosphäre, die die Sitzbänke ausstrahlten. Ich stellte mir vor, wie hier zu Gottesdiensten die Einwohner des Dorfes sitzen und tunlichst darauf bedacht sind, dem Gestühl keinen Schaden zuzufügen. Wie sie sich in die Sitzreihen zwängen und ja nicht ihre Füße auf die Ablage stellen, die beim Beten für die Knie gedacht sind.

Zürich
Ich gehe vom Hauptbahnhof in Zürich in Richtung Altstadt. Ich habe keine Zeit und kein Geld, vernünftig in einem Restaurant essen zu gehen. Ich entscheide mich für einen leckeren Hotdog von einer Imbissbude, dazu eine Flasche Wasser. Während ich zum Frauenmünster gehe, um mir die Chagall-Fenster anzuschauen, würge ich den Hotdog herunter. Hauptsache, ich habe etwas im Magen. Mein Kopf schmerzt noch immer und ich fühle mich nach dieser wunderbaren Geborgenheit im Schloss Wyher bei Ruswil jetzt hier etwas von der Betriebsamkeit und den Menschenmassen überrumpelt. Dennoch möchte ich die paar Fotos noch belichten, die der Film in der Kamera hergibt.

Ich muss mich sputen. In zwei Stunden muss ich schon wieder am Flughafen sein. Zum Glück behalte ich auch in Städten, die ich nicht kenne, leicht den Überblick. So merke ich mir immer, in welcher Richtung sich der Bahnhof befindet.
Es beginnt wieder zu nieseln. Der Wolken lehnen sich auf die Stadt.

Langsam wird es Zeit, zurück zum Bahnhof zu gehen. Bei einem normalen Gehtempo müsste ich in etwa 15 Minuten dort sein. Trotz des Schmuddelwetters sind viele Touristen auf der Straße unterwegs. Eine kleine Armee von Digital-Knips-Fotografen. Egal, wie klein die Kamera auch ist, es wird trotzdem versucht, die Kirche, die man gerade fotografiert, mit dem eingebauten Blitz aufzuhellen. Natürlich meist unbewusst, da sich der Blitz – je nach Belieben – von selbst zuschaltet.

Die Besitzer eines Geschenkeladens, an dem ich auf meinem Rückweg zum Bahnhof vorbeikomme, haben ein paar Blumen vor ihre Auslage gebracht. Ein willkommenes, letztes Motiv.
Der Film ist voll. 15 Aufnahmen, für die ich mit meiner Digitalen ein paar Minuten gebraucht hätte, haben mich jetzt 2 Tage beschäftigt.

Gegen 22.00 Uhr bin ich wieder in Hannover. Vom Flughafen aus nehme ich mir ein Taxi.
Zu Hause angekommen krame ich die Bronica aus dem Rucksack und setzte ich mich an meinen Schreibtisch. Ich schaue mir die Kamera an. Irgendwie kann ich mir es gut vorstellen, dass wir ein hervorragendes Team werden…

Über den Autor:
Helge Lindau beschäftigt sich seit fast 25 Jahren – fotografisch und filmisch – mit dem Leben der Roma in Ost- und Südeuropa. Zu diesem Thema verfasste er auch eine Reihe von Artikeln und Feature, die in Zeitschriften und im Internet veröffentlicht wurden.
Seine Bilder wurden auf vielen Ausstellungen in Deutschland und einem großen Teil Europas gezeigt.

Kontakt:
http://www.sozialfotografie.de
mailto:foto@helge-lindau.de

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